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Von A wie Agraffe bis Z wie Zinfandel -
unser kleines Weinlexikon

Ist die Luftkammer ein Lagerort für Ihren Wein? Wie wird die Zuckerung geregelt?
Es gibt unendlich viele Fragen zum Thema Wein. Wir werden mit unserem Lexikon versuchen, einige Antworten zu geben.


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F - Falerno bis frühreif

 

FALERNO - Der weisse und rote Falerno sollen zu den ältesten Weinen Italiens zählen und werden oft in alten Chroniken erwähnt. Wurde von den alten Römern in Kampanien (Campania felix) angebaut, wo er heute noch gedeiht. Der Weisse ist trocken und reichhaltig im Geschmack; der Rote von intensiver Farbe, trocken, schwer und harmonisch.

FALSCHER MEHLTAU - lat. Peronospera für Rebblätter gefährliche Pilzkrankheit.

FARBE - Anhand der Farbe eines Weines kann man Rückschlüsse auf das Alter und seiner Qualität schliessen. Die Farbe eines Weins wird im Glas, am besten vor einer weißen Fläche (Tischdecke), beurteilt. Jedoch sollte man den Einfluss von Jahrgang, Rebsorte, Ausbau und Tradition nicht vergessen.

FÄRBERTRAUBE - In Frankreich unter dem Namen Teinturier bekannt, bei der anders als bei normalen roten Rebsorten ein erheblicher Teil des Farbstoffes im Beerensaft enthalten ist. Sie wird daher, zumal in den nördlichen Weinbaugebieten, gerne selbst oder durch Kreuzung mit anderen Sorten zu Deckrotwein verwandt, darunter die Neuzüchtungen Dunkelfelder, Deckrot, Kolor u.a. Zusammen sind mit ihnen in Deutschland derzeit rund 200 ha bestockt.

FASS - Meist runder oder ovaler Holzbehälter, in dem Wein vergoren, ausgebaut und gelagert wird. Am besten eignet sich Eiche, doch werden auch Kastanie (in Europa) und Rotholz (Sequoia sempervirens, in Amerika) für Weinfässer verwendet, obwohl sie in der Regel den Wein weniger günstig beeinflussen als die Eiche. Während vielerorts Standfässer (cuve) für die Vergärung eingesetzt werden, werden traditionellerweise regional unterschiedlich große Fässer für den Weinausbau benutzt, wobei die Frage, ob alte oder grundsätzlich neue Fässer bzw. das als optimal angesehene Verhältnis von Holz (Holzgeschmack) zu Wein, d.h. der Faßgröße von dem erstrebten Weincharakter abhängt. Früher meist aus Holz, heute weitgehend aus Metall. Bezeichnung in Deutschland: Fuder, Stück (Halb- und Viertelstück). 1 Fuder oder Stück = bis zu 1840 Liter.

FASSGESCHMACK - Bezeichnung für nach einem faulen, muffigen Ton schmeckenden dumpfen Wein.

FASSGROESSEN

Folgende Größen sind gebräuchlich:

Weinbaugebiet : Bezeichnung des Fasses - Inhalt in Litern

Rheingau : Halbstück  - 600 Liter
Rheingau : Stück  - 1200 Liter
Mosel : Fuder  - 1000 Liter
Elsaß : Foudre  - 1000 Liter
Champagne : Pièce  - 205 Liter
Chablis : Feuillette  - 136 Liter
Beaujolais : Pièce  - 216 Liter
Burgund : Pièce  - 228 Liter
Bordeaux : Barrique  - 225 Liter
Sherry : Bota  - 500 Liter
Portwein : Pipe  - 534 Liter
Tokajer : Göncer Faß  - 136 Liter
Kalifornien : Barrel  - 188 Liter

FASSHERSTELLUNG - Die Eiche sollte mindestens 80 Jahre alt sein und muss im Winter, wenn der Baum nicht im Saft steht, gefällt werden. Küfer kaufen gerne 100 - 150 Jahre alte ganze Baumstämme, um aus ihnen Fässer zu machen. Die Stämme werden auf die benötigte Länge zugeschnitten und dann in längs in viertel Teile gespalten. Rinde und Splintholz werden entfernt. Die "Dauben" werden quer zum Stamm gespalten. Da Amerikanische Eichen weniger porös sind, kann man sie längs Sägen. Europäische Eichen sollen nicht gesägt werden. Durch ihre poröse Struktur würden sie lecken, deshalb müssen sie sehr viel aufwendiger in der Faserrichtung gespalten werden. Die Axtschneide, oder heutzutage maschinelle Spaltkeile folgen der Holzfaser Richtung. Bevor man das Holz weiter verarbeitet muss es trocknen. An der Luft dauert dies 18 - 36 Monate. Ofen getrocknetes Holz kann nach lediglich 12 Monaten Ablagerungszeit weiterverarbeitet werden. Die getrockneten Dauben werden in aserrichtung geschliffen, die Längskanten werden angeschrägt, damit sie später eine Rundung ergeben. Unter Wärme Einfluss werden die Dauben in einem Spezialgestell gebogen. Um die klassischen Barrique Aromen zu erhalten, muss das Holz über offenem Feuer getoastet werden.

FATTORIA - ital.: Weingut, landwirtschaftlicher Betrieb.

FAUL - Geruch nach faulen Eiern (Böckser). Meist bei Jungweinen und während der Gärung auftretend.

FEDERWEIßER - Der teilweise gegorene Traubensaft mit einem Alkoholgehalt von ca. 5-6 Volumenprozent. Der Name wird überwiegend von der Farbe (weiß wie eine Feder) oder von den federartigen Flöckchen im getrübten Most abgeleitet. Dieses Stadium des neuen Weines wird auch Bitzler genannt. Als Vorstufe unterscheidet man in Rheinhessen den Bremser. Während dieser noch süß ist, schmeckt der Federweißer bereits leicht säuerlich und ähnelt schon mehr dem Jungwein. In Österreich Sturm, in der Schweiz Sauser genannt.

FEHLER - Wein mit untypischen Merkmalen der Farbe, des Geruchs oder des Geschmacks.

FERMENTATION - Altmodische Bezeichnung für die Gärung; bei welcher durch die Hefen die für die Steuerung der biochemischen Vorgänge verantwortlichen Enzyme (grch. Fermente) erzeugt werden.

FEUILLETTE - Kleines Eichenfaß mit einem Inhalt von 136 l, in dem Chablis-Weine früher traditionsgemäß gelagert wurden. Heute ist die Feuillette weitgehend durch die übliche Pièce aus Burgund verdrängt worden, die über ein Fassungsvermögen von 228 l verfügt.

FEURIG - Wein mit relativ hohem Alkoholgehalt, dabei reif und ausgeglichen.

FIASCO - Bastumwundene, bauchige Flasche für einfachen Chianti (selbst Chianti classico). Tatsächlich sind diese fiaschi längst zum Fiasko geworden, seit ihre Herstellung teurer als der Flascheninhalt geworden ist. Der Weintrinker hat daher auch keinen Grund, ihnen nachzutrauern: Die gehobenen Qualitäten finden sich ohnehin allein in braunen Bordeaux-Flaschen.

FILLETTE - Eigentlich ein kleines Mädchen, doch an der Loire und zumal in der Touraine bezeichnet man damit eine halbe Flasche Wein.

FILTRATION, ZENTRIFUGATION - Die Zenrifugation ist eine harte Reinigungsmethode, die bei Qualitätsweinen nicht angewandt wird. Die häufig - und auch auf den Qualitätsweinen - angewandte Filtration ist weniger hart für den Wein, aber ihre Gegner werfen ihr vor, ohne Unterschied unerwünschte Stoffe (wie die Hefepilze) und auch andere Stoffe zu beseitigen, von denen es wünschenswert wäre, sie zu behalten.

FILTRIEREN - Das Klären eines Mostes oder Weins mit Hilfe von Filtern. Es ist eine Phasentrennung fest / flüssig, d. h. die Trennung aufgrund unterschiedlicher Teilchengrössen mittels einer wirksamen Druckdifferenz. Ein zu starkes Filtrieren kann jedoch dem Most oder Wein wertvolle Inhaltsstoffe und etliche seiner qualitätsentscheidenden, feineren Substanzen entziehen, so daß einige der größten Weine der Welt nie oder bestenfalls nur ganz leicht filtriert werden. Dennoch nimmt allein aus ökonomischen Gründen die Praxis des Filtrierens zu, nicht zuletzt aus Angst vor etwaigen Reklamationen, der Wein sei nicht absolut glanzhell. Ausserdem schreibt das Weingesetz auch vor, dass Wein nicht trüb zum Verbraucher gelangen darf.

FINO - Sehr heller, leichter und meistgetrunkener Sherry mit in der Regel 16-16,5% vol. Alkohol und einem unverkennbaren, bestechend eleganten Bukett, das durch die ihm eigentümliche Flor-Hefe im Faß gebildet wird. Wie alle Sherries wird der Fino, neben dem Amontillado und dem Oloroso einer der drei Grundkategorien des Sherry, in der Solera verschnitten und gealtert (je nach Erzeuger in der Regel 5-6 Jahre), bevor er auf den Markt kommt. Kühl serviert, ein köstlicher Apéritifs, der aber auch ein vorzüglicher Begleiter von kleinen Imbissen oder Meeresfrüchten sein kann.

FIRN - Weine, die den Höhepunkt durch Überlagerung oder Falschlagerung überschritten haben und einen charakteristischen Alterston annehmen. Firne Weine sind in der Regel hochfarbig (nicht mehr hell und leuchtend, sondern dunkel bis goldfarben). Edelfirne ist manchmal erwünscht

FIXIN - nördlichste Gemarkung der Côte de Nuits mit guten Rotweinen

FLACH - Ausdrucksloser, kleiner Wein ohne besondere Höhen und Tiefen; gleichbedeutend mit fade.

FLASCHE - Abgesehen von Containern, Tüten, Schläuchen, kommt Wein in der Regel in Flaschen in den Handel, d.h. in 0,75 l-Flaschen bzw. in halben Flaschen (0,375 l) oder in 1 l-Flaschen. Traditionsreiche Weinbaugebiete haben im Laufe der letzten Jahrhunderte ihre eigene, spezifische Flaschenform und -farbe herausgebildet. (siehe auch Flaschenformen).So werden Weine des Rheingaus traditionell in schlanken braunen Schlegelflaschen abgefüllt, jene von der Mosel in der gleichen, diesmal allerdings grünen Flasche. Die Weine Frankens kommen in den flachen, bauchigen Bocksbeuteln in den Handel, der heute wieder vielfach wie im 18. Jahrhundert braun und nicht grün ist. In Frankreich kommen die Rot- und Weißweine Burgunds traditionellerweise in der typischen, olivgrünen Burgunderflasche in den Handel, die in Deutschland ebenfalls zumal für Spätburgunder-Rotweine verbreitet ist, aber vielerorts auch für Weiße und Graue Burgunder benutzt wird. In Bordeaux hingegen ist die Bordeauxflasche üblich, dunkelgrün für Rot- und trockene Weißweine, farblos für Sauternes-, seltener für trockene weiße Graves-Weine. Diese Bordeauxflasche hat sich mit geringen Abwandlungen international am weitesten durchgesetzt. In Italien außer in Piemont und der Lombardei wird sie zunehmend für Rotweine, aber auch für Weißweine benutzt, wobei die Flaschenfarbe häufig braun ist. Auch in Griechenland, Spanien und Portugal ist sie verbreitet, allerdings mit der Besonderheit, daß man in der Rioja die alkohol- und körperreicheren Rotweine in Burgunder- und die etwas leichteren und eleganteren Weine in Bordeauxflaschen abfüllt. Doch da jede Bodega ihre Kriterien für diese Wahl selbst definiert, lassen sie sich nur schwer verallgemeinern. Auch außerhalb Europas (Kalifornien, Australien, Neuseeland u.a.) ist die Bordeauxflasche überall zu Hause. Daneben gibt es überall Spezialflaschen: die Flûte d'Alsace als schlankere und höhere Form der Schlegelflasche im Elsaß, aber auch in festgelegten weiteren Teilen Frankreichs sowie in der einen oder anderen Abwandlung als Spezialflasche in Deutschland, Österreich und anderswo; der Clavelin in der französischen Jura; natürlich die klassische Champagnerflasche in der Champagne und überall auf der Welt für Schaumweine; die Keulenflasche in der Provence und in abgewandelter Form z.T. in den italienischen Marken für den Verdicchio dei Castelli di Jesi; die Albeisa in Piemont für Barolo, Barbaresco u.a. Rotweine. Neben diesen und vielen anderen Flaschen findet man immer wieder Phantasieflaschen. Für den Wein hingegen ist die Flaschenform gleichgültig, die Flaschenfarbe allerdings nicht. Angesichts der Lichtempfindlichkeit von Wein empfiehlt sich eine möglichst dunkle Tönung. Nicht ganz belanglos ist schließlich auch die Flaschengröße. Je kleiner die Flasche ist, um so rascher altert der Wein. Nicht umsonst füllt man daher nicht nur von bemerkenswerten und großen Weinen in Bordeaux u.a. stets einen Teil der Erzeugung in Übergrößen ab.

Die wichtigsten Übergrößen von Bordeauxflaschen sind: Magnum = 2 Flaschen; Double-Magnum = 4 Flaschen; Jeroboam = 6 Flaschen; Impériale = 8 Flaschen; Salmanazar = 12 Flaschen; Balthasar = 16 Flaschen; Nebuchadnezzar = 20 Flaschen.

FLASCHENGÄRUNG - Die zweite Gärung bei Grundweinen, die bei Champagner und anderen nach der klassischen Methode hergestellten Schaumweinen in der Flasche stattfindet. Dabei bildet sich Kohlensäure.

FLASCHENREIFE - Bezeichnung für das Ende des Ausbaus, mit dem der fertige Wein auf die Flasche gefüllt wird. Man sagt, der Wein habe Flaschenreife erreicht und sei nun "füllfertig". Mit Flaschenreife kann aber auch jene Reife gemeint sein, die der Wein durch Altern auf der Flasche erreicht hat. Die Länge und Höhe dieser Reifeentwicklung hängen von der Rebsorte, Herkunft, Boden, dem Jahrgang, der Vinifikation und dem Weinausbau, dem Können des Erzeugers, aber auch von den Lagerbedingungen ab.

FLAVONOIDE - In den Weintrauben und im Wein finden sich vor allem Polyphenole aus der Gruppe der Flavonoide. Zur Zeit kennt man schon etwa 4000 bis 5000 dieser Substanz aus der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, und ständig kommen neue dazu. Die Flavonoide finden sich überwiegend in den Randschichten der Pflanzen, bei den Weintrauben in den Schalen. Sie schützen das darunterliegende Gewebe vor dem schädlichen Einfluss der Sauerstoffmoleküle. Sie sind also für die Pflanzen natürliche Antioxidantien, und diese Wirkung haben sie auch beim Menschen. Sie verhindern schädigende Sauerstoffreaktionen, d. h. die Bildung sogenannter freier Radikale in den Körperzellen. Solche Radikalreaktionen werden für die Entstehung von Krebs, Herzkranzgefässerkrankungen und Alterungsprozessen verantwortlich gemacht. In neueren Studien wurde nachgewiesen, dass die Flavonoide nur dann zellschützend wirken können, wenn Vitamin E vorhanden ist. Diese lebensverlängernde Wirkstoffkombination ist bei der Mittelmeerküche mit Gemüse, Öl und Fisch immer gegeben!

FLEURIE - einer der neun Crus des Beaujolais

FLOR - Spanische für Blume, mit der in der Weinerzeugung eine besondere, aus dem Sherry-Gebiet stammende Hefe gemeint ist, die sich als gelblich-weiße Haut oder Schleim echter Weinhefen auf der Oberfläche des Weins in den nur zu drei Vierteln gefüllten Fässern bildet, der velo de flor. Dieser Flor, der sich im Sherry-Gebiet bald nach der Gärung bei bestimmten Weinen natürlicherweise bildet und allmählich zu einer 1-2 cm dicken Decke wächst, hat entscheidenden Einfluß auf Bukett und Aroma des Weins. Eigentümlicherweise bildet er sich aber nur auf den leichteren Weinen, die dadurch zu Finos und Amatillados werden, während er bei den schwereren Olorosos nicht auftritt. Der Flor, der mitunter fälschlich als Kahmhefe bezeichnet wird, kommt natürlicherweise ebenfalls beim Manzanilla und in Montilla-Moriles und beim französischen Château-Chalon vor, während er bei den besseren trockenen "Sherries" Kaliforniens und seit geraumer Zeit auch in Südafrika und Australien mit Erfolg eingeführt worden ist. Eine verwandte Hefe gibt es auch im Gebiet von Tokaj.

FONTANAFREDDA - Mitten im Zentrum des klassischen Anbaugebietes für Barolo, bei Serralunga d'Alba in Piemont, liegen die Weingüter von Fontanafredda. Sie waren die Lieblingsbesitzungen von König Viktor Emanuel II von Italien. Die Reblagen, der herrliche Park und das königliche Jagdschloss sind noch heute das Ziel zahlreicher Touristen.

FOUDRE - siehe Fassgroessen

 

FOXGESCHMACK - Bezeichnung jenes typischen fuchsigen Geschmacks amerikanischer Weine aus einheimischen Rebsorten zumal der Vitis Labrusca sowie aus den ersten interspezifischen Kreuzungen (Hybriden). Für einen Europäer sind diese Weine nahezu ungenießbar.

FRAIS - kühl, frisch

FRANCIACORTA - Herkunftsgeschützter, klassisch vergorener Schaumwein aus der Lombardei, hergestellt aus den Rebsorten Chardonnay, Pinot bianco, Pinot nero und Pinot grigio.

FRANCONIA - siehe Rebsorten

FRÄNKISCH-TROCKEN - in Franken übliche Bezeichnung für Weine mit nicht mehr als 4 Gramm Restzucker pro Liter.

FRASCATI - Frascati ist eine DOC Region innerhalb Latiums südlich der italienischen Hauptstadt und umfasst einige Dörfer mit dem Zentrum Frascati. Die erlaubten Sorten sind Malvasia di Candia, Malvasia del Lazio, Greco, Trebbiano toscano, geringe Anteile von Bellone und Bombino bianco.

FRESCOBALDI (MARCHESI DE'FRESOBALDI) - Der Name Frescobaldi steht für eine Tradition von mehr als 1000 Jahren in den Bereichen Kunst, Kultur, Handel, Finanzen und im besonderen für die Geschichte der Toskana. In jeder Epoche wussten die Frescobaldis, wie sie sich weiterentwickeln konnten, indem sie den Wandel der Geschichte nutzten und vorhersahen. Dies führte zu einer glücklichen Verbindung von Erfahrung und Innovation. Seit 100% Jahren sind sie in der Landwirtschaft und beim Weinbau engagiert. Seit 30 Generationen leiten die Frescobaldis das Familienweingut.

FRIAUL - Genau heisst das Gebiet im Nordosten (21.000 Hektar Rebfläche) Friaul-Julisch-Venetien. Die Region hat eine grosse Sortenvielfalt, darunter die bekannten Chardonnay, Pinot bianco (Weissburgunder), Pinot Grigio (Grauburgunder), Cabernet Sauvignon und die alte heimische Rebe Refosco. Collio und Colli orientali gelten als die besten der sieben Bereiche.

FRISCH - Wein mit genügender, aber nicht stark hervortretender Säure.

FRIZZANTE - Ital. für einen leicht perlenden Schaumwein, der in der Flasche nur teilweise vergoren ist oder dem Kohlensäure zugesetzt wurde. Am bekanntesten sind Prosecco und Moscato d'Asti frizzante. Auch bei Freisa und Lambrusco üblich.

FROST - Ende Oktober oder Anfang November erwünscht, weil Frost die Möglichkeit zur Eisweinlese bietet.

FRUCHT - Die Frucht ist für den Weinliebhaber ein wesentliches und eindeutig wahrnehmbares Geschmackselement. In der Regel ist der Faktor Frucht identisch mit dem Geschmack der jeweils verwendeten Weintraube. Die Fruchtaromen im Wein sind sehr vielgestaltig. Die wichtigsten Beispiele sind: schwarze Johannisbeere, Brombeere, Kirsche, Pfirsich, Pflaume, Zitrusfrüchte, Tropische Früchte oder Dörrobst.

FRUCHTIG - Wein mit ausgesprochenem Traubengeschmack.

FRÜHLESE - Vorzeitige Lese wegen ungünstiger Witterungseinflüsse.

FRÜHREIF - Auf den Weinbau bezogen, sind damit jene Rebsorten gemeint, deren Trauben früh, d.h. in den nördlichen Weinbaugebieten in der Regel im September, reif werden, was ein Charakteristikum der meisten Neuzüchtungen ist, wohingegen der Riesling eine ausgesprochen spät reifende Sorte ist. Ein frühreifer Wein ist hingegen kaum jemals ein hervorragender Wein, da er sich rasch entwickelt hat, ohne die sich langsam herausbildende Komplexität, Harmonie und Eleganz des Alters annehmen zu können, was natürlich nicht ausschließt, daß er ein angenehmer, vorzüglich mundender Wein sein kann.

FUDER - siehe Fassgroessen

FUMÉ BLANC - in Amerika Name für einen im Barrique ausgebauten Sauvignon blanc.



   

 

 


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