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F
- Falerno bis frühreif
FALERNO - Der weisse und rote Falerno sollen zu den ältesten Weinen
Italiens zählen und werden oft in alten Chroniken erwähnt.
Wurde von den alten Römern in Kampanien (Campania felix)
angebaut, wo er heute noch gedeiht. Der Weisse ist trocken und
reichhaltig im Geschmack; der Rote von intensiver Farbe, trocken,
schwer und harmonisch.
FALSCHER
MEHLTAU - lat. Peronospera für Rebblätter
gefährliche Pilzkrankheit.
FARBE - Anhand der Farbe eines Weines kann man Rückschlüsse
auf das Alter und seiner Qualität schliessen. Die Farbe eines
Weins wird im Glas, am besten vor einer weißen Fläche
(Tischdecke), beurteilt. Jedoch sollte man den Einfluss von Jahrgang,
Rebsorte, Ausbau und Tradition nicht vergessen.
FÄRBERTRAUBE - In Frankreich unter dem Namen Teinturier bekannt,
bei der anders als bei normalen roten Rebsorten ein erheblicher
Teil des Farbstoffes im Beerensaft enthalten ist. Sie wird daher,
zumal in den nördlichen Weinbaugebieten, gerne selbst oder
durch Kreuzung mit anderen Sorten zu Deckrotwein verwandt, darunter
die Neuzüchtungen Dunkelfelder, Deckrot, Kolor u.a. Zusammen
sind mit ihnen in Deutschland derzeit rund 200 ha bestockt.
FASS - Meist runder oder ovaler Holzbehälter, in dem Wein vergoren,
ausgebaut und gelagert wird. Am besten eignet sich Eiche, doch
werden auch Kastanie (in Europa) und Rotholz (Sequoia sempervirens,
in Amerika) für Weinfässer verwendet, obwohl sie in
der Regel den Wein weniger günstig beeinflussen als die Eiche.
Während vielerorts Standfässer (cuve) für die Vergärung
eingesetzt werden, werden traditionellerweise regional unterschiedlich
große Fässer für den Weinausbau benutzt, wobei
die Frage, ob alte oder grundsätzlich neue Fässer bzw.
das als optimal angesehene Verhältnis von Holz (Holzgeschmack)
zu Wein, d.h. der Faßgröße von dem erstrebten
Weincharakter abhängt.
Früher meist aus Holz, heute weitgehend aus Metall. Bezeichnung
in Deutschland: Fuder, Stück (Halb- und Viertelstück).
1 Fuder oder Stück = bis zu 1840 Liter.
FASSGESCHMACK - Bezeichnung für nach einem faulen, muffigen Ton schmeckenden
dumpfen Wein.
FASSGROESSEN
Folgende
Größen sind gebräuchlich:
Weinbaugebiet
: Bezeichnung
des Fasses -
Inhalt in Litern
Rheingau
: Halbstück
- 600 Liter
Rheingau
: Stück
- 1200 Liter
Mosel
:
Fuder - 1000 Liter
Elsaß
: Foudre
- 1000 Liter
Champagne
:
Pièce - 205
Liter
Chablis
:
Feuillette - 136
Liter
Beaujolais
: Pièce
- 216 Liter
Burgund
: Pièce
- 228 Liter
Bordeaux
: Barrique
- 225 Liter
Sherry
: Bota
- 500 Liter
Portwein
: Pipe
- 534 Liter
Tokajer
: Göncer
Faß - 136 Liter
Kalifornien
:
Barrel - 188 Liter
FASSHERSTELLUNG - Die Eiche sollte mindestens 80 Jahre alt
sein und muss im Winter, wenn der Baum nicht im Saft steht, gefällt
werden. Küfer kaufen gerne 100 - 150 Jahre alte ganze Baumstämme,
um aus ihnen Fässer zu machen. Die Stämme werden auf
die benötigte Länge zugeschnitten und dann in längs
in viertel Teile gespalten. Rinde und Splintholz werden entfernt.
Die "Dauben" werden quer zum Stamm gespalten. Da Amerikanische
Eichen weniger porös sind, kann man sie längs Sägen.
Europäische Eichen sollen nicht gesägt werden. Durch
ihre poröse Struktur würden sie lecken, deshalb müssen
sie sehr viel aufwendiger in der Faserrichtung gespalten werden.
Die Axtschneide, oder heutzutage maschinelle Spaltkeile folgen
der Holzfaser Richtung. Bevor man das Holz weiter verarbeitet
muss es trocknen. An der Luft dauert dies 18 - 36 Monate. Ofen
getrocknetes Holz kann nach lediglich 12 Monaten Ablagerungszeit
weiterverarbeitet werden. Die getrockneten Dauben werden in aserrichtung
geschliffen, die Längskanten werden angeschrägt, damit
sie später eine Rundung ergeben. Unter Wärme Einfluss
werden die Dauben in einem Spezialgestell gebogen. Um die klassischen
Barrique Aromen zu erhalten, muss das Holz über offenem Feuer
getoastet werden.
FATTORIA - ital.: Weingut, landwirtschaftlicher Betrieb.
FAUL
- Geruch nach faulen Eiern (Böckser).
Meist bei Jungweinen
und während der Gärung auftretend.
FEDERWEIßER - Der teilweise gegorene Traubensaft mit einem Alkoholgehalt von
ca. 5-6 Volumenprozent. Der Name wird überwiegend von der
Farbe (weiß wie eine Feder) oder von den federartigen Flöckchen
im getrübten Most abgeleitet. Dieses Stadium des neuen Weines
wird auch Bitzler genannt. Als Vorstufe unterscheidet man in Rheinhessen
den Bremser. Während dieser noch süß ist, schmeckt
der Federweißer bereits leicht säuerlich und ähnelt
schon mehr dem Jungwein. In Österreich Sturm, in der Schweiz
Sauser genannt.
FEHLER - Wein mit untypischen Merkmalen der Farbe, des Geruchs oder des
Geschmacks.
FERMENTATION - Altmodische Bezeichnung für die Gärung; bei welcher
durch die Hefen die für die Steuerung der biochemischen Vorgänge
verantwortlichen Enzyme (grch. Fermente) erzeugt werden.
FEUILLETTE - Kleines Eichenfaß mit einem Inhalt von 136 l, in dem Chablis-Weine
früher traditionsgemäß gelagert wurden. Heute
ist die Feuillette weitgehend durch die übliche Pièce
aus Burgund verdrängt worden, die über ein Fassungsvermögen
von 228 l verfügt.
FEURIG - Wein mit relativ hohem Alkoholgehalt, dabei reif und ausgeglichen.
FIASCO - Bastumwundene, bauchige Flasche für einfachen
Chianti (selbst Chianti classico). Tatsächlich sind diese
fiaschi längst zum Fiasko geworden, seit ihre Herstellung
teurer als der Flascheninhalt geworden ist. Der Weintrinker hat
daher auch keinen Grund, ihnen nachzutrauern: Die gehobenen Qualitäten
finden sich ohnehin allein in braunen Bordeaux-Flaschen.
FILLETTE - Eigentlich ein kleines Mädchen, doch an der Loire und zumal
in der Touraine bezeichnet man damit eine halbe Flasche Wein.
FILTRATION,
ZENTRIFUGATION - Die Zenrifugation ist eine harte Reinigungsmethode,
die bei Qualitätsweinen nicht angewandt wird. Die häufig
- und auch auf den Qualitätsweinen - angewandte Filtration
ist weniger hart für den Wein, aber ihre Gegner werfen ihr
vor, ohne Unterschied unerwünschte Stoffe (wie die Hefepilze)
und auch andere Stoffe zu beseitigen, von denen es wünschenswert
wäre, sie zu behalten.
FILTRIEREN - Das Klären eines Mostes oder Weins mit Hilfe
von Filtern. Es ist eine Phasentrennung fest / flüssig, d.
h. die Trennung aufgrund unterschiedlicher Teilchengrössen
mittels einer wirksamen Druckdifferenz. Ein zu starkes Filtrieren
kann jedoch dem Most oder Wein wertvolle Inhaltsstoffe und etliche
seiner qualitätsentscheidenden, feineren Substanzen entziehen,
so daß einige der größten Weine der Welt nie
oder bestenfalls nur ganz leicht filtriert werden. Dennoch nimmt
allein aus ökonomischen Gründen die Praxis des Filtrierens
zu, nicht zuletzt aus Angst vor etwaigen Reklamationen, der Wein
sei nicht absolut glanzhell. Ausserdem schreibt das Weingesetz
auch vor, dass Wein nicht trüb zum Verbraucher gelangen darf.
FINO -
Sehr heller, leichter und meistgetrunkener Sherry mit in der Regel
16-16,5% vol. Alkohol und einem unverkennbaren, bestechend eleganten
Bukett, das durch die ihm eigentümliche Flor-Hefe im Faß
gebildet wird. Wie alle Sherries wird der Fino, neben dem Amontillado
und dem Oloroso einer der drei Grundkategorien des Sherry, in
der Solera verschnitten und gealtert (je nach Erzeuger in der
Regel 5-6 Jahre), bevor er auf den Markt kommt. Kühl serviert,
ein köstlicher Apéritifs, der aber auch ein vorzüglicher
Begleiter von kleinen Imbissen oder Meeresfrüchten sein kann.
FIRN - Weine, die den Höhepunkt durch Überlagerung oder Falschlagerung
überschritten haben und einen charakteristischen Alterston
annehmen. Firne Weine sind in der Regel hochfarbig (nicht mehr
hell und leuchtend, sondern dunkel bis goldfarben). Edelfirne
ist manchmal erwünscht
FIXIN - nördlichste Gemarkung der Côte de Nuits mit guten
Rotweinen
FLACH - Ausdrucksloser, kleiner Wein ohne besondere Höhen und Tiefen;
gleichbedeutend mit fade.
FLASCHE - Abgesehen von Containern, Tüten, Schläuchen, kommt
Wein in der Regel in Flaschen in den Handel, d.h. in 0,75 l-Flaschen
bzw. in halben Flaschen (0,375 l) oder in 1 l-Flaschen. Traditionsreiche
Weinbaugebiete haben im Laufe der letzten Jahrhunderte ihre eigene,
spezifische Flaschenform und -farbe herausgebildet. (siehe auch
Flaschenformen).So
werden Weine des Rheingaus traditionell in schlanken braunen Schlegelflaschen
abgefüllt, jene von der Mosel in der gleichen, diesmal allerdings
grünen Flasche. Die Weine Frankens kommen in den flachen,
bauchigen Bocksbeuteln in den
Handel, der heute wieder vielfach wie im 18. Jahrhundert braun
und nicht grün ist. In Frankreich kommen die Rot- und Weißweine
Burgunds traditionellerweise in der typischen, olivgrünen
Burgunderflasche in den Handel,
die in Deutschland ebenfalls zumal für Spätburgunder-Rotweine
verbreitet ist, aber vielerorts auch für Weiße und
Graue Burgunder benutzt wird. In Bordeaux hingegen ist die Bordeauxflasche
üblich, dunkelgrün für Rot- und trockene Weißweine,
farblos für Sauternes-, seltener für trockene weiße
Graves-Weine. Diese Bordeauxflasche hat sich mit geringen Abwandlungen
international am weitesten durchgesetzt. In Italien außer
in Piemont und der Lombardei wird sie zunehmend für Rotweine,
aber auch für Weißweine benutzt, wobei die Flaschenfarbe
häufig braun ist. Auch in Griechenland, Spanien und Portugal
ist sie verbreitet, allerdings mit der Besonderheit, daß
man in der Rioja die alkohol- und körperreicheren Rotweine
in Burgunder- und die etwas leichteren und eleganteren Weine in
Bordeauxflaschen abfüllt. Doch da jede Bodega ihre Kriterien
für diese Wahl selbst definiert, lassen sie sich nur schwer
verallgemeinern. Auch außerhalb Europas (Kalifornien, Australien,
Neuseeland u.a.) ist die Bordeauxflasche
überall zu Hause. Daneben gibt es überall Spezialflaschen:
die Flûte d'Alsace als schlankere und höhere Form der
Schlegelflasche im Elsaß, aber auch in festgelegten weiteren
Teilen Frankreichs sowie in der einen oder anderen Abwandlung
als Spezialflasche in Deutschland, Österreich und anderswo;
der Clavelin in der französischen Jura; natürlich die
klassische Champagnerflasche
in der Champagne und überall auf der Welt für Schaumweine;
die Keulenflasche in der Provence und in abgewandelter Form z.T.
in den italienischen Marken für den Verdicchio dei Castelli
di Jesi; die Albeisa in Piemont für Barolo, Barbaresco u.a.
Rotweine. Neben diesen und vielen anderen Flaschen findet man
immer wieder Phantasieflaschen. Für den Wein hingegen ist
die Flaschenform gleichgültig, die Flaschenfarbe allerdings
nicht. Angesichts der Lichtempfindlichkeit von Wein empfiehlt
sich eine möglichst dunkle Tönung. Nicht ganz belanglos
ist schließlich auch die Flaschengröße. Je kleiner
die Flasche ist, um so rascher altert der Wein. Nicht umsonst
füllt man daher nicht nur von bemerkenswerten und großen
Weinen in Bordeaux u.a. stets einen Teil der Erzeugung in Übergrößen
ab.
Die
wichtigsten Übergrößen von Bordeauxflaschen sind:
Magnum = 2 Flaschen; Double-Magnum
= 4 Flaschen; Jeroboam = 6 Flaschen;
Impériale = 8 Flaschen; Salmanazar
= 12 Flaschen; Balthasar = 16 Flaschen; Nebuchadnezzar
= 20 Flaschen.
FLASCHENGÄRUNG - Die zweite Gärung bei Grundweinen, die bei Champagner und
anderen nach der klassischen Methode hergestellten Schaumweinen
in der Flasche stattfindet. Dabei bildet sich Kohlensäure.
FLASCHENREIFE - Bezeichnung für das Ende des Ausbaus, mit dem der fertige
Wein auf die Flasche gefüllt wird. Man sagt, der Wein habe
Flaschenreife erreicht und sei nun "füllfertig".
Mit Flaschenreife kann aber auch jene Reife gemeint sein, die
der Wein durch Altern auf der Flasche erreicht hat. Die Länge
und Höhe dieser Reifeentwicklung hängen von der Rebsorte,
Herkunft, Boden, dem Jahrgang, der Vinifikation und dem Weinausbau,
dem Können des Erzeugers, aber auch von den Lagerbedingungen
ab.
FLAVONOIDE - In den Weintrauben und im Wein finden sich vor allem Polyphenole
aus der Gruppe der Flavonoide. Zur Zeit kennt man schon etwa 4000
bis 5000 dieser Substanz aus der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe,
und ständig kommen neue dazu. Die Flavonoide finden sich
überwiegend in den Randschichten der Pflanzen, bei den Weintrauben
in den Schalen. Sie schützen das darunterliegende Gewebe
vor dem schädlichen Einfluss der Sauerstoffmoleküle.
Sie sind also für die Pflanzen natürliche Antioxidantien,
und diese Wirkung haben sie auch beim Menschen. Sie verhindern
schädigende Sauerstoffreaktionen, d. h. die Bildung sogenannter
freier Radikale in den Körperzellen. Solche Radikalreaktionen
werden für die Entstehung von Krebs, Herzkranzgefässerkrankungen
und Alterungsprozessen verantwortlich gemacht. In neueren Studien
wurde nachgewiesen, dass die Flavonoide nur dann zellschützend
wirken können, wenn Vitamin E vorhanden ist. Diese lebensverlängernde
Wirkstoffkombination ist bei der Mittelmeerküche mit Gemüse,
Öl und Fisch immer gegeben!
FLEURIE - einer der neun Crus des Beaujolais
FLOR - Spanische für Blume, mit der in der Weinerzeugung
eine besondere, aus dem Sherry-Gebiet stammende Hefe gemeint ist,
die sich als gelblich-weiße Haut oder Schleim echter Weinhefen
auf der Oberfläche des Weins in den nur zu drei Vierteln
gefüllten Fässern bildet, der velo de flor. Dieser Flor,
der sich im Sherry-Gebiet bald nach der Gärung bei bestimmten
Weinen natürlicherweise bildet und allmählich zu einer
1-2 cm dicken Decke wächst, hat entscheidenden Einfluß
auf Bukett und Aroma des Weins. Eigentümlicherweise bildet
er sich aber nur auf den leichteren Weinen, die dadurch zu Finos
und Amatillados werden, während er bei den schwereren Olorosos
nicht auftritt. Der
Flor, der mitunter fälschlich als Kahmhefe
bezeichnet wird, kommt natürlicherweise ebenfalls beim Manzanilla
und in Montilla-Moriles und beim französischen Château-Chalon
vor, während er bei den besseren trockenen "Sherries"
Kaliforniens und seit geraumer Zeit auch in Südafrika und
Australien mit Erfolg eingeführt worden ist. Eine verwandte
Hefe gibt es auch im Gebiet von Tokaj.
FONTANAFREDDA - Mitten im Zentrum des klassischen Anbaugebietes für Barolo,
bei Serralunga d'Alba in Piemont, liegen die Weingüter von
Fontanafredda. Sie waren die Lieblingsbesitzungen von König
Viktor Emanuel II von Italien. Die Reblagen, der herrliche Park
und das königliche Jagdschloss sind noch heute das Ziel zahlreicher
Touristen.
FOUDRE - siehe Fassgroessen
FOXGESCHMACK - Bezeichnung jenes typischen fuchsigen Geschmacks amerikanischer
Weine aus einheimischen Rebsorten zumal der Vitis Labrusca sowie
aus den ersten interspezifischen Kreuzungen (Hybriden). Für
einen Europäer sind diese Weine nahezu ungenießbar.
FRAIS - kühl, frisch
FRANCIACORTA - Herkunftsgeschützter, klassisch vergorener Schaumwein aus
der Lombardei, hergestellt aus den Rebsorten Chardonnay, Pinot
bianco, Pinot nero und Pinot grigio.
FRANCONIA - siehe Rebsorten
FRÄNKISCH-TROCKEN - in Franken übliche Bezeichnung für Weine mit nicht
mehr als 4 Gramm Restzucker pro Liter.
FRASCATI - Frascati ist eine DOC Region innerhalb Latiums südlich
der italienischen Hauptstadt und umfasst einige Dörfer mit
dem Zentrum Frascati. Die erlaubten Sorten sind Malvasia di Candia,
Malvasia del Lazio, Greco, Trebbiano toscano, geringe Anteile
von Bellone und Bombino bianco.
FRESCOBALDI
(MARCHESI DE'FRESOBALDI) - Der Name Frescobaldi steht
für eine Tradition von mehr als 1000 Jahren in den Bereichen
Kunst, Kultur, Handel, Finanzen und im besonderen für die
Geschichte der Toskana. In jeder Epoche wussten die Frescobaldis,
wie sie sich weiterentwickeln konnten, indem sie den Wandel der
Geschichte nutzten und vorhersahen. Dies führte zu einer
glücklichen Verbindung von Erfahrung und Innovation. Seit
100% Jahren sind sie in der Landwirtschaft und beim Weinbau engagiert.
Seit 30 Generationen leiten die Frescobaldis das Familienweingut.
FRIAUL - Genau heisst das Gebiet im Nordosten (21.000 Hektar Rebfläche)
Friaul-Julisch-Venetien. Die Region hat eine grosse Sortenvielfalt,
darunter die bekannten Chardonnay, Pinot bianco (Weissburgunder),
Pinot Grigio (Grauburgunder), Cabernet Sauvignon und die alte
heimische Rebe Refosco. Collio und Colli orientali gelten als
die besten der sieben Bereiche.
FRISCH - Wein mit genügender, aber nicht stark hervortretender Säure.
FRIZZANTE - Ital. für einen leicht perlenden Schaumwein, der in der
Flasche nur teilweise vergoren ist oder dem Kohlensäure zugesetzt
wurde. Am bekanntesten sind Prosecco und Moscato d'Asti frizzante.
Auch bei Freisa und Lambrusco üblich.
FROST - Ende Oktober oder Anfang November erwünscht, weil Frost
die Möglichkeit zur Eisweinlese bietet.
FRUCHT - Die Frucht ist für den Weinliebhaber ein wesentliches und
eindeutig wahrnehmbares Geschmackselement. In der Regel ist der
Faktor Frucht identisch mit dem Geschmack der jeweils verwendeten
Weintraube. Die Fruchtaromen im Wein sind sehr vielgestaltig.
Die wichtigsten Beispiele sind: schwarze Johannisbeere, Brombeere,
Kirsche, Pfirsich, Pflaume, Zitrusfrüchte, Tropische Früchte
oder Dörrobst.
FRUCHTIG - Wein mit ausgesprochenem Traubengeschmack.
FRÜHLESE - Vorzeitige Lese wegen ungünstiger Witterungseinflüsse.
FRÜHREIF - Auf den Weinbau bezogen, sind damit jene Rebsorten gemeint,
deren Trauben früh, d.h. in den nördlichen Weinbaugebieten
in der Regel im September, reif werden, was ein Charakteristikum
der meisten Neuzüchtungen ist, wohingegen der Riesling eine
ausgesprochen spät reifende Sorte ist. Ein frühreifer
Wein ist hingegen kaum jemals ein hervorragender Wein, da er sich
rasch entwickelt hat, ohne die sich langsam herausbildende Komplexität,
Harmonie und Eleganz des Alters annehmen zu können, was natürlich
nicht ausschließt, daß er ein angenehmer, vorzüglich
mundender Wein sein kann.
FUDER - siehe Fassgroessen
FUMÉ BLANC - in Amerika Name für einen im Barrique ausgebauten Sauvignon
blanc.
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