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Von A wie Agraffe bis Z wie Zinfandel -
unser kleines Weinlexikon

Ist die Luftkammer ein Lagerort für Ihren Wein? Wie wird die Zuckerung geregelt?
Es gibt unendlich viele Fragen zum Thema Wein. Wir werden mit unserem Lexikon versuchen, einige Antworten zu geben.


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K - Kabinett bis Kohlensäure

 

Kabinett - Bezeichnet deutsche Weine der niedrigsten Stufe der Qualitätsweine mit Prädikat. Kabinett-Weine müssen einen Oechslegrad zwischen 67 - 85°C und dürfen nicht mit Zucker angereichert werden. In Österreich ist der Kabinett-Wein ein gehobener Qualitätswein. Der Wein hat ein Mostgewicht von 83.5° Oechsle und ist ebenfalls nicht mit Zucker angereichert.

 

KAHMHEFE - Gefährliche Sproßpilze, die sich auf dem bereits vergorenen Wein bilden können und Alkohol und organische Säuren angreifen mit dem Ergebnis, daß der Wein ungenießbar wird. Um die Bildung dieser Pilze zu vermeiden, verhindert man durch regelmäßiges Auffüllen des Fasses die Entstehung eines Luftraumes über dem Wein.

KALTGÄRUNG - vor allem bei modernen Weißweinen praktizierte Gärmethode, nach der die Moste bei 14 bis 18 Grad Celsius langsam vergoren werden, um duftige, frische und jung trinkbare Weine zu bekommen.

KALTMAZERATION - Auch Accad, nach dem Erfinder benannte Vinifikations-Methode. Dabei wird die Rotweinmaische so weit gekühlt, dass die alkoholische Gärung nicht beginnen kann (etwa zwei bis drei Wochen). Durch den Kontakt des Mostes mit den Traubenschalen werden bereits Farbpigmente und Gerbstoffe gelöst (aber geringfügiger als bei der späteren alkoholischen Gärung) und die Maische-Standzeit dadurch verlängert. Um Oxidation zu verhindern, wird die Maische mit Kohlendioxid isoliert.

KAMM - (Rappen) Stiel der Traube, sehr hoher Gerbstoffgehalt. Wird bei der Rotweinbereitung durch Entrappungsmaschinen von den Beeren getrennt und als organischer Dünger im Weinberg und Viehfutter verwendet

KAMMGESCHMACK - Grüner, herber bis bitterer Beigeschmack von Weinen, bei deren Lesegut die Traubenstiele (Kämme) zerrieben oder zerquetscht wurden, wodurch das in ihnen enthaltene Tannin in den Most und damit in den Wein gelangt. Durch das Altern dieser Weine mag sich der Geschmack allmählich verlieren.

KAMPANIEN (CAMPANIA) - Die süditalienische Region um Neapel mit rund 43.000 Hektar Rebfläche ist für den roten Taurasi und den weissen Fiano di Avellino bekannt. Vulkanische Böden, die Meernähe und die Höhe vieler Lagen sorgen für ein ausgezeichnetes Terroir. Wirklich beachtenswerte Weine machen einen kleinen Teil der Erzeugung aus, doch um Ravello auf der Halbinsel um Sorrent, auf der Insel Ischia und in den Irpinischen Bergen nördlich von Avellino und östlich von Neapel wachsen einige beachtliche Qualitätsweine. Kampanien ist bereits seit der Zeit des Klassizismus ein Land grosser Weine. Dies bezeugen zahlreiche lateinische Autoren sowie die Bezeichnungen der Weine und Weinberge selbst: Aglianico (Elleanico, das soviel bedeutet wie „aus Griechenland“), Greco, Fiano (Apianum, wie „den Bienen gewidmet“), Falerno, vom antiken „Falernum“, etc.

KAPSEL - Zusätzlicher Verschluß, der über den Flaschenhals gestülpt wird. Früher aus Blei (Zum Schutz des Korkens vor der Korkmotte), heute meist aus Plastik oder Zinn, da die Verwendung von Blei verboten wurde.

KARAFFE - Geschliffene, meist bauchige Glasflasche, in der Wein serviert wird.

KARL DER GROßE (Charlemagne) - Frankenkönig und Kaiser (742-814), von dem man sagt, daß er die ersten Reben auf Schloß Johannisberg anpflanzen ließ, nachdem er von seiner auf dem gegenüberliegenden Rheinufer bei Ingelheim befindlichen Pfalz beobachtet hatte, daß der Schnee dort eher als auf den umliegenden Hängen schmolz. Auch in Burgund soll ihm ein Weinberg gehört haben, und zwar in Aloxe-Corton, der heute nochCorton-Charlemagne heißt; im Jahr 775 stiftete er einen Teil davon der Abtei Saulieu.

KELLEREI - Weinproduzierender Betrieb, der im Gegensatz zum Weingut meist nicht über eigene Rebflächen verfügt, sondern Most oder Wein von Traubenerzeugern aufkauft.

KELTER - Die Weinpresse, von lat. calcare = zertreten, zerstampfen (der Trauben: früher mit den bloßen Füßen - von Karl dem Großen untersagt - später mit den Kelterstiefeln). Die Kelter trennte den Most (flüssiger Saft der Traube) von den Trestern (feste Bestandteile der Maische, den auf die Kelter aufgeschütteten zerquetschten Trauben) und ließ ihn in das Kelterbüttchen fließen. Die aus dem antiken Griechenland stammende wuchtige Baumkelter aus Eichenbalken bestimmte viele Jahrhunderte das Erscheinungsbild der Kelterhäuser. Ihr folgte die Schrauben- oder Spindelkelter, gegen 1900 die hydraulische Kelter und seit den 1960er Jahren die elektrisch betriebene Horizontalpresse mit ständig verfeinerter Technik und vollautomatischer Steuerung der Arbeitsgänge. Historische Keltern und ihre Arbeitsweise sind im Deutschen Weinbaumuseum in Oppenheim zu sehen, ebenso in einigen Weingütern und Plätzen der Weinorte.

KERNIG - Bezeichnung für einen Wein mit kräftiger Säure, der Festigkeit, Biß und Kern hat, aber noch nicht auf dem Höhepunkt seiner Entwicklung ist.

KIR - Klassischer Apéritif aus Burgund. Besteht aus einem Teil Cassis (schwarzer Johannisbeerlikör) und vier Teilen trockenem Weißwein, vorzugsweise einem Bourgogne Aligoté oder einem Fendant.

KIRCHENFENSTER - Von einem Kirchenfenster spricht man in Bezug auf die Wein-Beurteilungsmerkmale. Was man sehen kann, lässt sich noch am leichtesten beschreiben. Seine Konsistenz, ob er zäh- oder dünnflüssig ist, zeigt der Wein beim Schwenken des Glases. Bildet er Bögen "Kirchenfenster" an der Innenwand des Glases, dann ist er reich an Alkohol und Zucker. Und zwar um so reicher, je enger die Bögen beieinander fließen

KLAPOTETZ - Das klappernde Windrad ist das Wahrzeichen des steirischen Weinlandes. Es besteht aus acht Klöppeln und einem Klangbrett und dient dazu, die Vögel aus den Weingärten zu verscheuchen. Das Wort Klapotetz leitet sich vom slawischen "Klapotati" ab, was soviel heißt wie Klappern. Da die Schlagbretter aus dem Holz eines Steinobstbaumes hergestellt werden, erzeugen sie neben hörbaren Lauten auch Ultraschalltöne die Vögel und sogar Wühlmäuse vertreiben. Nach alter Überlieferung erfolgt die Aufstellung am 25. Juli, dem Jakobitag um sie am Martinitag, am 11. November wieder abzumontieren

KLÄRUNG - Entfernen von Trübungen; Ziel ist ein glanzheller, haltbarer Wein. Neben der Selbstklärung durch Absinken von Schwebstoffen (Bodensatz, Depot) stehen zwei Methoden zur Verfügung, die Schönung und die Filtration. Beide Verfahren bringen bei richtiger Anwendung vollen Erfolg, oft werden beide kombiniert.

KLASSIFIZIERUNG VON 1855 - Klassifizierungen der wichtigsten Weingüter hat es in Bordeaux seit dem 18. Jahrhundert immer wieder gegeben. Doch keine hat je den Rang und die Bedeutung erlangt wie jene von 1855. Das liegt nicht daran, daß diese besser oder zutreffender als voraufgeganene Klassifizierungen gewesen wären - im Gegenteil sind die Abweichungen von jenen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eher gering und zudem durchweg begründet. Die Klassifizierung von 1855 erfolgte im staatlichen Auftrag durch Napoléon III. an die Handelskammer in Bordeaux für die Weltausstellung in Paris 1855 eine Klassifizierung der Bordeaux-Weine vorzunehmen. Seither hat sich trotz vieler Versuche keine neuere Klassifizierung der betroffenen Güter durchzusetzen können. Jene von 1855 hat dadurch einen zwar nie beabsichtigten Charakter eines sakrosankten, immerwährenden Dokuments erhalten. Praktisch ist sie mmit Vorsicht zu betrachten, da es neben der Konstanz der natürlichen Faktoren, die für die Höherbewertung eines Gutes gegenüber einem anderen sprechen, die Variable des menschlichen Faktors nun einmal Wandlungen unterworfen ist. Beide zusammen machen aber erst den tatsächlichen Rang eines Gutes zu einer bestimmten Zeit in der Hierarchie aus, was eine immerwährende Einstufung zwangsläufig nicht berücksichtigen kann.
Dennoch ist die Klassifizierung von 1855 heute nicht Makulatur, denn sie konnte den hinreichend bekannten natürlichen Faktoren Rechnung tragen und hat dies mit bewundernswerter Zuverlässigkeit getan. Indem sie selbstverständlich zugleich die menschlichen Faktoren ihrer Zeit in Rechnung stellte, hat sie selbst ihre eigene Revision verlangt, ohne voraussehen zu können, daß sich diese bislang nie als durchsetzbar erwiesen hat.
1855 wurden weder Saint-Emilion berücksichtigt (Pomerol verfügte in dieser Zeit ohnehin über ein deutlich geringeres Ansehen) noch das Gebiet der Graves, mit der Ausnahme von Château Haut-Brion. Allein die Rotweine des Haut-Médoc erschienen ihnen in ihren Spitzen klassifizierungswürdig. 61 Gewächse verdienten es damals herausgehoben zu werden:
3 premiers crus classés (1. Gewächse: Châteaux Lafite, Latour und Margaux plus eben Haut-Brion aus den Graves),
15 deuxièmes crus classés (2. Gewächse),
14 troisièmes crus classés (3. Gewächse),
11 quatrièmes crus classés (4. Gewächse)
18 cinquièmes crus classés (5. Gewächse) (genaue Aufstellung Haut-Médoc).
Nur ein einziges Mal ist diese Klassifizierung und auch nur in einem einzigen Fall korrigiert worden, nämlich 1973 als per Dekret des französischen Landwirtschaftsministers Château Mouton-Rothschild von dem ersten Platz der 2. Gewächse in die Gruppe der premiers crus angehoben wurde.
Noch eine zweite Klassifizierung wurde 1855 gemacht, nämlich die der süßen Weißweine von Sauternes und Barsac, die 22 (durch Teilungen heute 27) Güter umfaßt.
Ein Gut wurde als premier cru supérieur classé eingestuft (Château d'Yquem) und damit noch über die roten Spitzengewächse des Haut-Médoc gestellt,
11 als premiers crus classés
15 als deuxièmes crus classés.
Auch diese Klassifizierung gilt bis heute unverändert weiter.

KLASSISCHE REBSORTEN - Das sind die traditionellen Rebsorten (Standardrebsorten) im Gegensatz zu den Neuzüchtungen. Dazu gehören z.B. Silvaner, Riesling, die Burgundersorten (weiß und rot), Traminer, Portugieser. Sie prägten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts den rheinhessischen Weintyp und wurden dann einige Jahre von den bukettreicheren neuen zurückgedrängt. Besonders betroffen von diesem Rückgang war die rheinhessische Ursprungsrebe, der Silvaner.

KLEIN - Bezeichnung für Weine mit wenig Körper und zurückhaltendem Charakter. Weine, die noch nicht ihren Höhepunkt erreicht haben.

KLIMA - Rheinhessen ist eines der vier großen Trockengebiete Deutschlands und gehört zu den sonnenreichsten und trockensten Regionen Mitteleuropas. Vom Südwesten der Region abgesehen, beträgt der jährliche Niederschlag im Durchschnitt um 550 mm, ist also für deutsche Verhältnisse gering. Hunsrück und Pfälzer Bergland (Donnersberg) halten die feuchten Westwinde ab, der Regen bleibt in den Bergen hängen, die auch Windschutz geben, und die einströmenden Meeresluftmassen steigen erwärmt, aber regenarm nach Rheinhessen ab. Die Wolken lösen sich auf und bringen nur noch geringe Niederschläge. Größere Regenfälle sind fast nur durch Wolkenbrüche und sommerliche Gewitterregen zu verzeichnen. Rheinhessen hat auch die höchste Sonnenscheindauer aller deutschen Weinanbaugebiete (fast 1600 Stunden). Oppenheim ist nach Freiburg i.Br. die heißeste weinbautreibende Stadt Deutschlands (Mitteltemperatur von 9,8° C). Winter und Herbst sind im allgemeinen mild. Dagegen hält der Herbst erst verhältnismäßig spät Einzug. Daraus ergibt sich eine Vegetationszeit von etwa 240 Tagen. Auch hierin wird Rheinhessen von keinem anderen deutschen Weinanbaugebiet übertroffen, eine für die Reifemöglichkeiten der Trauben bedeutsame Tatsache.

KLINGELBERGER - in der Ortenau (Baden) gebräuchliche Bezeichnung für den Riesling.

KLON - Vegetativ vermehrter Rebsteckling einer gewünschten Rebsorte mit allen Merkmalen des Mutterrebstocks.

KLOSTERNEUBURGER MOSTWAAGE - Ende des 19. Jahrhunderts von August Wilhelm Freiherr von Babo entwickeltes Gerät zur Bestimmung des Mostgewichts nach dem prozentualen Anteil des Zuckers im Most, angegeben in ° KMW. Anders als in Deutschland oder der Schweiz, wo nach einem anderen Verfahren die Angaben in Oechslegrad erfolgen, wird seither in Österreich die Bestimmung nach dem von Babo entwickelten Verfahren durchgeführt. Zum Vergleich dieser Angaben mit jenen der Oechslewaage müssen diese mit dem Faktor 5 (exakt 4,98) multipliziert bzw. durch ihn dividiert werden: So entsprechen 20° KMW ungefähr 100° Oechsle (Oe) bzw. 135° Oe ungefähr 27° KMW.

KOHLENSÄURE - Auch als Kohlendioxid (C02) bezeichnet, entsteht in großen Mengen bei der Gärung und ebenfalls beim biologischen Säureabbau und ist als solcher in geringen Dosen ein natürlicher Inhaltsstoff des Weins (zwischen 0,0 und 0,5 g/l), der dann - außer bei sehr frühen Füllungen, Sternwein, Vin sur lie - weder optisch noch geschmacklich feststellbar ist. Aufgrund des modischen Trends zu jungen und frischen Weiß -, aber auch Rotweinen (etwa Beaujolais primeur) setzt man heute diesen Weinen häufig bei der Abfüllung eine CO2-Dosage zu, was laut Weinverordnungen bis zu einem Höchstwert von 2 g/l erlaubt ist, um diese künstlich frischer erscheinen zu lassen, was dann beim Einschenken des jungen Weins in Form von Gasbläßchen am Glasrand sichtbar wird. Verfechter dieser Methode füllen heute grundsätzlich helle Rot- wie Weißweine, aber auch plumperen, säurearmen Weinen mit einem Kohlensäuregehalt von 1-1,5 g/l ab. Es versteht sich von selbst, daß qualitativ hochstehende Weine mit diesen Methoden nicht zu erzeugen sind.

KOHLENSÄUREMAZERISATION - Methode, um Farbe und Frucht zu intensivieren. Ungepreßte, ganze Trauben werden unter Sauerstoffabschluß mit Kohlensäure enzymatisch vergoren. Typisch ist die Kohlensäuremazeration für den Beaujolais.

KORKBRAND - Der in den Flaschenkorken eingebrannte Name des Weingutes oder Abfüllers. Heute ist ein Korkbrand ohne jede Bedeutung

KORKEN - Traditioneller Flaschenverschluß aus der äußeren Rinde der im Mittelmeerraum wachsenden Korkeiche (Quercus suber). Sie wächst vor allem in Portugal, Spanien, auf Sardinien und in Nordafrika. Die Rinde wird, nachdem sie vom Baumstamm gelöst ist, ein halbes Jahr gelagert, dann gekocht, gebleicht und desinfiziert, bevor der eigentliche Korken herausgestanzt wird. Die Haltbarkeit eines Korkens beträgt, je nach Luftfeuchtigkeit im Keller, mindestens 25 Jahre. Danach muß eine Flasche gegebenenfalls neu verkorkt werden. Ein Korken läßt zwar den Luftsauerstoff in die Flasche gelangen und so den atmenden Wein eher reifen. Aber die Reifung eines Weines schließt, wie bei jedem lebendigen Produkt, auch die Entwicklung bis zu seinem Höhepunkt und den nachfolgenden Abbau der Persönlichkeit ein, gerade dies macht das Erlebnis Wein so faszinierend. Andererseits sind die Korkeichenbestände in Portugal (80% der Korken), Spanien und Frankreich fast erschöpft. Der muffige, bittere Geschmack eines Korkfehlers teilt sich dem Wein mit und ist schon beim Öffnen der Flasche sofort erkennbar. Weder den Winzer noch den Gastronomen trifft an solchem Zustand ein Verschulden. Es kann eine einzelne Flasche aus einem sonst einwandfreien Sortiment betroffen sein. Dies ist der (oft unbekannte) hauptsächliche Grund, warum der Kellner im Lokal dem Gast zunächst ein wenig aus der Flasche eingießt und ihn kosten läßt. Korkgeschmack berechtigt immer zur Rückgabe eines Weines

KORKGESCHMACK - Unangenehmer Geruchs- und Geschmacksfehler, vermutlich verursacht durch mangelhafte Desinfektion, ungenügende Selektion oder zufällige Wechselwirkungen zwischen Chlor (Bleichmittel) und bestimmten Schimmelpilzen, die in den korkverarbeitenden Betrieben oder in der Kellerei vorhanden sind. Dabei entsteht Trichloranisol (TCA), jene Substanz, die für den muffigen, modrigen Korkton verantwortlich ist.

KÖRPER - Bezeichung für Weine mit hohem Extraktanteil. Wird oft mit dem Alkoholgehalt verwechselt. Ein körperreicher Wein kann aber auch plump erscheinen. Entscheidend ist jedoch die Art des Weines. Wird durch die Extraktstoffe eines Weines bestimmt. Ausschlaggebende Faktoren sind Gehalt an Salzen, Glyzerin (ein guter Wein hat 3 - 6 g/l), Zucker und Säure.

KÖRPERREICH - Eigenschaft eines extraktreichen Weins.

KRÄFTIG - Charaktervolle, kernige, herzhafte Weine mit viel Extrakt, Gerbstoff und Säure.

KRAUTIG - Geschmackston, der bei Weinen aus Cabernet franc, Cabernet Sauvignon und Merlot auftritt, wenn die Trauben nicht vollreif gelesen wurden.

KÜFER - Holzfassbauer (Fassherstellung). Aus unter freiem Himmel abgelagertem oder maschinell getrocknetem Holz baut der Küfer unterschiedlich grosse Fässer für Wein und fassgelagerte Spirituosen wie Grappa, Cognac oderr Whiskey

KUPFERSULFAT - Spritzmischung (auch als Bordelaiser Brühe bekannt), die die Blattbildung stärkt und die Widerstandskraft des Rebstocks gegen tierische und pflanzliche Schädlinge erhöht. Mit dem naturnahen Weinbau verträglich.

KURZ - Wein ohne nennenswerten Geschmacksnachhall, wird gerügt als "kurz im Abgang".

 

 



   

 

 


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