R
- Raboso bis Rütteln
RABOSO - siehe Rebsorten
RADADDELCHE - Typisches Mainzer Unsinnswort ohne feststellbare Wortherkunft.
Meistens sind solche Worte aus der Phantasie vorgerückter
Weinstunden geboren. Das Radaddelche ist, wie vieles in Mainz,
eine Art Parodie auf Orden und Ehrenzeichen und ähnliche
Anhänger. Lustig-bunte Querschleife, so z.B. der Mainzer
Weinzunft oder der Weinbruderschaft Rheinhessen, um Zusammengehörigkeit
äußerlich darzutun.
RADDEGAGGEL - Es ist ein saurer minderwertiger Wein.
RAHN - Ein Wein, der durch Oxidation braun wird und kurz vor dem Ungenießbarwerden
steht.
RAHNWERDEN - Bezeichnung für oxidierten Wein. Die Farbe des Weines wird
bräunlich und der Geschmack erinnert an Madeira. Wein ist
evtl. schon ungeniessbar.
RAMANDOLO - siehe Rebsorten
RAPPEN -
Kamm der Traubenbeere
RASSIG -
herzhafter, kerniger,
belebender , frischer, charaktervoller Wein mit erfrischender
Säure. Charakterisischer Ausdruck für viele Rislingweine.
RAUH - Ein Wein mit zu viel Tannin.
REBE - Pflanzen mit Blättern, die dem Rebenlaub ähneln, gab
es bereits vor 130 Mio. Jahren. Die Wildform unserer Kulturrebe,
die vitis vinivera var. silvestris, überlebte die Eiszeit
und war in Europa rund ums Mittelmeer verbreitet. Sie pflanzt
sich generativ fort, d.h. über Samen. Die daraus entstehenden
Pflanzen unterscheiden sich von der Mutterpflanze. Die Kulturrebe
(vinis vinefera var. sativa) wird vegetativ vermehrt, d.h. durch
Stecklinge, die mit der Mutterpflanze identisch sind. In den letzten
zwei Jahrhunderten fanden zahlreiche neue Rebsorten Verbreitung,
doch damit kamen auch die Probleme: die Pilzkrankheiten Oidium
und Peronospora (Echter und Falscher Mehltau) und nicht zuletzt
ca. 1860 die Reblaus, die einen Grossteil der Reben in Europa
zerstörte. Diese konnte dadurch besiegt werden, indem reblausresistente
Reben aus Amerika aufgepfropft wurden (Veredelung).
REBER -
Winzermesser
REBLAUS - Eine Pflanzenlaus und der wohl gefährlichste Feind der
europäischen Vinifera-Reben. Daher ihr lateinischer Name
Phylloxera vastatrix. Dieses Insekt hat im Osten der Vereinigten
Staaten schon immer existiert, konnte aber den einheimischen amerikanischen
Rebsorten mit ihren widerstandsfähigen Wurzeln keinen Schaden
zufügen. Fatalerweise wurde es unerkannt mit einigen Blindreben
1860 nach Europa eingeschleppt, wo es zunächst in Frankreich
und dann in allen übrigen europäischen Weinbauländern
in den folgenden Jahrzehnten Millionen Hektar Rebbestand vernichtete,
da die von ihr befallenen Vinifera-Reben keine Resistenz ihr gegenüber
besaßen und eingingen.
Daß das Einschleppen der Reblaus dennoch nicht das Ende
des europäischen Weinbaus bedeutete, ist allein dem Umstand
zu verdanken, daß es rechtzeitig gelang, wirksame Gegenmaßnahmen
zu ergreifen, wie sie mit der Einführung der Pfropfrebe gegeben
waren. Mit ihr wurden europäische Vinifera-Stöcke auf
reblausresistente amerikanische Rebwurzeln der Vitis riparia,
Vitis rupestris oder Vitis berlanderi aufgepfropft. Seit dieser
Zeit ist der europäische Rebbau praktisch ein Pfropfrebenbau.
Ob dies auf Kosten der Weinqualität gegangen ist, läßt
sich heute kaum noch mit Sicherheit beantworten. Zuviel hat sich
in der Zwischenzeit geändert. Wenn die Präphylloxera-Weine
langlebiger waren, muß dies nicht nur am wurzelechten Anbau
gelegen haben. Sicher ist hingegen, daß man heute durch
die Wahl der nach Boden, Rebsorte und Weinart angemessenen Unterlagssorte
gezielten Einfluß auf Qualität - und Quantität
- des Stockertrages nehmen kann.
REBSCHNITT - Während der Vegetationsruhe, im Winter oder im zeitigen
Frühjahr, werden die Reben von Hand geschnitten. Das Rebengeflecht
des Vorjahres wird ausgeputzt, nur eine bis zwei der kräftigsten
Tragreben bleiben stehen. Durch richtigen Rebschnitt, der Sachkunde
und Qualitätsbewußtsein voraussetzt, wird die Wachstumskraft
des Rebstocks gelenkt, sein Alter und seine Gesundheit mitbestimmt
und der richtige Ausgleich von Güte und Menge vorgegeben.
REBSORTE - Die Rebsorte ist einer der Faktoren, die Qualität und Geschmack
eines Weines beeinflussen. Auf dem Etikett darf die Rebsorte angegeben
werden, vorgeschrieben ist dies aber nicht.
REBWURZELN -
verankert die Rebe im Boden, ermöglicht die Nährstoff-
und Wasseraufnahme. Erstaunlich ist das Tiefenwachstum der Fußwurzeln,
das bis zu 10 m betragen kann. Oberflächennah können
sich die Seitenwurzeln bis zu 5 m Fläche ausdehnen.
RECIOTO - Eine speziell um Verona gebräuchliche Bezeichnung für
einen süssen, aus rosinierten Trauben bereiteten Rotwein,
der auf den klassischen Römerwein Raeticus zurückgeht.
Die Bezeichnung stammt vom Dialektwort Recie für
die süssesten und reifsten Beeren (in anderen italienischen
Gebieten nennt man einen Wein aus rosinierten Beeren Passito).
Die Trauben werden 4 bis 6 Monate auf Gestellen in luftigen Hallen
getrocknet, der Vorgang heisst Appassimento. Dabei entwickelt
sich häufig Edelfäule. Der Alkohol-Gehalt beträgt
durch die Konzentration des Zuckers nicht selten über 15%
vol.
Die trockene Version heisst Amarone, die eine bittere (amaro)
Note aufweist, hier ist die Edelfäule unerwünscht, weil
sie Säuregehalt, Farbe und Haltbarkeit negativ beeinflussen
kann. Angeblich wurde diese Version zufällig entdeckt, weil
ein Recioto nicht rechtzeitig zum Gären aufhörte. Beim
Amarone beträgt die Mindestlagerzeit im Fass drei Jahre,
beim Recioto ist dies nicht vorgeschrieben. Solche Weine sind
eine Spezialität in der Region Venetien, zum Beispiel wird
dort der Recioto di Soava und eine Variante des Valpolicelle auf
diese sehr aufwendige Art hergestellt.
RÉCOLTE - Ernte, bezeichnet auf Weinetiketten den Jahrgang
REDUKTIV - weitgehend unter Sauerstoffabschluß erzeugter Wein. Verfahren,
um spritzige, duft- und fruchtbetonte Weißweine zu erhalten.
Gegenteil: oxydativ.
REFOSCO - siehe Rebsorten
REFRAKTOMETER - Optisches Meßgerät
zur einfachen und schnellen Bestimmung des Zuckergehaltes im Traubensaft.
Anders als der Aräometer
basiert der Refraktometer auf dem optischen Prinzip der Lichtbrechung.
Vorteil dieses Verfahren: zur Bestimmung des Mostgewichts genügt
schon ein Tropfen Traubensaft.
REGINA - siehe Rebsorten
REIF - Bezeichnung für Weine, die ihren Höhepunkt erreicht
haben und ohne störenden Beigeschmack.
REINTÖNIG - für die Traubensorte typischer Duft und Geschmack ohne
Nebentöne.
REINZUCHTHEFE - im Labor gezüchtete Hefe, die bei der Vergärung des
Weins benutzt wird. Vorteil: leichtes Angären, geringes Risiko
des Steckenbleibens der Gärung. Nachteil: Gefahr der Uniformität
im Geschmack und sortenuntypische Aromen.
REISSROHR -
ca 30 cm langes, siebartig durchlöchertes, am Ende verschlossenes
Kupferrohr. Dient dem Belüften von schleimigen oder böcksenden
Weinen.
RESERVA - Anders als im französischen Weinrecht (Réserve)
im spanischen und portugiesischen Weinbau Bezeichnung einer höheren
Qualitätsstufe für besonders ausgesuchte, vinifizierte
und ausgebaute - in Spanien bei Rotweinen Mindestlagerung von
36 Monaten, davon 12 im Eichenfaß, bei Weiß - und
Roséweinen analog 24 bzw. 6 Monate - Qualitäten, die
langsamer reifen und langlebiger sind als normale Abfüllungen
(wie Vino de crianza, Vino anejo). Die Bezeichnung entspricht
in etwa dem italienischen Riserva. Eine noch höhere Qualitätsstufe
wird im Spanischen als Gran Reserva, bei portugiesischen Weinen
als Garrafeira deklariert. Alle diese Weine setzten natürlich
einen qualitativ guten, zumindest normalen Jahrgang voraus.
RÉSERVE - Eine auf französischen Weinetiketten mitunter anzutreffende
Bezeichnung (auch Grande Réserve). Anders als beim spanischen
oder portugiesischen Reserva oder dem italienischen Riserva jedoch
zumeist ohne rechtliche Bedeutung. Eine Réserve personnelle
im Elsaß sollte jedoch eine höhere Qualität als
die normale Abfüllung bezeichnen, und bei größeren
Handelshäusern mit eigenem Weingut wird so z. T. die Erzeugerabfüllung
gekennzeichnet.
RESTSÜßE - Der Begriff ist gleichbedeutend mit Restzucker. Er betrifft
den unvergorenen, aus Weintrauben stammenden Zucker im Wein. Der
Restzucker wird in g/l angegeben. Der nicht in Alkohol und Kohlensäure
umgesetzte Zucker, entweder bei sehr hohem Zuckergehalt des Mostes
oder durch künstliches Stoppen.
RESTZUCKER - Auch Restsüße genannt. Hochgradige Moste (ca. 110°
Oechsle) vergären in der Regel, zumal bei kühlen Außentemperaturen,
aufgrund ihres hohen Zuckergehalts nicht völlig und belassen
dem Wein eine natürliche Restsüße, die solchen
Weinen meist sehr gut ansteht. Restsüße kann man aber
auch in einem Wein gezielt herbeiführen, indem man ein Ausgären
des Mostes mittels Zugabe von hochprozentigem Alkohol (gespritet)
oder durch Druck oder Kälte verhindert. Die Restsüße
nahezu aller deutschen und österreichischen Weine vom Tafelwein
bis zu etlichen Auslesen kann auf der Anwendung einer der beiden
letztgenannten Verfahren beruhen. Zumeist wird sie aber darauf
zurückzuführen sein, daß man dem vergorenen Wein
unvergorenen süßen Traubensaft (in Österreich
angegorenen), die sog. Süßreserve,
beigegeben hat. In diesen Fällen handelt es sich nicht um
eine natürliche, sondern zugesetzte Restsüße.
Die in der Praktizierung dieser Technik begründete Gefahr
der Nivellierung der Weine mittels Süße, die Unterschiede
der Jahrgänge, Lagen, selbst der Rebsorten verwischt und
in jedem Fall den Charakter der Weine verändert, bewirkt
trotz Zunahme trockener Abfüllungen, daß vielfach immer
noch als "normal" gilt: Qualitätsweine ca. 25 g/l,
Kabinett um 30 g/l, Spätlese um 40 g/l und Auslese um 60
g/l Restsüße.unvergorener, im Wein verbliebener Zuckerrest
nach der Gärung. Er macht den Wein mehr oder weniger süß.
Restzucker darf auch dem durchgegorenen Wein zugesetzt werden,
in Deutschland in Form von Süßreserve, beim Champagner
als Dosage.
REZENT - Ein frischer, voller Wein mit einer ausgewogenen Säure.
RHEINHESSEN - Hügelland in der Kniebeuge des Rheins zwischen Bingen,
Mainz, Worms, Alzey und Bad Kreuznach. Umgeben und geschützt
von Hunsrück, Taunus, Odenwald und Pfälzer Wald. Im
Dreieck der Autobahn A 60, A 61und des Rheins; Teil des Landes
Rheinland-Pfalz. Uraltes Siedlungsland, reich an kulturellen Zeugnissen.
Größtes Weinanbaugebiet Deutschlands.
RHEINTERRASSE - Name für einen Teil der früher unter dem Begriff Rheinfront
titulierten Weinbaugemeinden entlang der B9 von Mainz-Laubenheim
bis Mettenheim. Symbol ist ein Fünfeck mit dem Schriftzug
Rheinterrasse, darunter Traube und Weinberg am Rhein. Diese Gemeinden
werben gemeinsam (u.a. Wander- und Fahrradweg-Karte) und engagieren
sich für das Schaufenster Rheinhessens.
RIBOLLA
GIALLA - siehe Rebsorten
RIED - Österreichische Bezeichnung für Einzellage.
RIESLING - siehe Rebsorten
RIESLING
HOCHGEWÄCHS - 1986 eingeführte Bezeichnung
für Qualitätsweine, die ausschließlich aus Riesling
erzeugt werden und deren natürlicher Mindestalkohol mindestens
um 1,5% vol. über den für das Anbaugebiet geltenden
Richtwerten liegt. Ferner muß der Wein bei der Qualitätsweinprüfung
mindestens 3 (von 5 möglichen) Punkte erreichen und den für
die Spätlese vorgeschriebenen Kontrollmaßnahmen unterliegen.
Obwohl derartige Weine heute aus allen deutschen Anbaugebieten
kommen können, sollte ihre Einführung besonders dem
Steillagenweinbau von Mosel-Saar-Ruwer dienen. Nachdem der Markterfolg
sich nicht so recht einzustellen scheint, mehren sich die Zweifel,
ob dies der richtige Weg war.
RIESLING
RENANO - siehe Rebsorten
Ripasso - traditionelles,
in Italien (Valpolicella) gebräuchliches Verfahren, junge
Rotweine auf der Maische eines hochwertigeren Weins nachzuvergären,
um so den Wein zu verbessern. RISERVA - Bezeichnung für Weine, die nach der Gärung einer längeren
Reifeperiode, entweder im Holzfass, in der Flasche oder einer
Kombination von beiden, unterzogen werden. Üblicherweise
werden nur die besten Weine für Riserva ausgesucht und heben
sich auf diese Weise von der normalen Abfüllung ab. Es handelt
sich dabei um eine Version, die so hochwertig ist, dass sie nicht
nur eine längere Reifezeit übersteht, sondern diese
auch braucht, um an Qualität zu gewinnen. Der normale Wein
kann zwar gut sein, verfügt aber meistens nicht über
das Potential, dem eine lange Lagerung zugute kommt und ist für
baldiges Trinken vorgesehen. Das italienische Weingesetz fordert
für diese höhere Qualitätsstufe zusätzliche
Qualitätsforderungen. Ausser der gesetzlich festgelegten
Reifeperiode müssen diese Weine über einen höheren
Alkoholgehalt verfügen als die normale Version.
RIVANER - Ein aus Müller-Thurgau-Trauben gewonnener trockener Weißwein,
der sich durch seine Leichtigkeit, Frische und Spritzigkeit auszeichnet.
ROD - Mundartlich für die nach der Rodung neu angelegte Weinbergsanlage,
im ersten Jahr nach der Neupflanzung bei kleineren Anlagen auch
e Rodche genannt.
ROSÉ
- Hellroter Wein von dunklen Trauben, bereitet durch rasches Abpressen,
so daß nur wenig Farbstoff aus der Beerenhaut in den Wein
gelangt
ROSÉ
D'ANJOU - etwas liebliche Roséweine mit A.C. von der Loire
ROSÉWEIN - Ein aus roten Trauben hergestellter Wein von blaß- bis
hellroter Farbe. Die Weinart muß durch die Worte Roséwein
oder Rosé kenntlich gemacht werden. Ist der Roséwein
ein Qualitätswein und ausschließlich durch Hellkelterung
aus Trauben gewonnen, die von einer einzigen Rebsorten stammen,
so darf stattdessen die Angabe Weißherbst verwendet werden.
Bei Hellkelterung werden die Trauen sofort, ohne vorherige Angärung,
abgepreßt (gekeltert) und nicht, wie sonst bei der Bereitung
von Rotwein, auf der Maische vergoren.
ROSSESE - Rossese ist eine ligurische Sorte. Sie liefert schmackhafte
Weine, die jung getrunken werden sollten.
ROTER
HANG - Steillagen in Nierstein und Nackenheim, unmittelbar am Rhein,
benannt nach der Bodenart, die schon von weither rot schimmert.
Das Rotliegende ist ein roter Tonschiefer, der vor 250 Mio. Jahren
entstanden ist, und der dem Weinbau erstklassige Bedingungen bietet.
Die Weine aus dem Rotliegenden haben eine stark mineralische Prägung.
Dort findet alljährlich eine Weinverkostung der hier gewachsenen
Weine statt.
ROTLING - Ein Wein von blaß- bis hellroter Farbe, hergestellt durch
Verschnitt von Weißweintrauben mit Rotweintrauben. Es ist
der einzige Fall eines erlaubten Rot-Weiß-Verschnittes vor
der Weinwerdung (dann ist er verboten). Die praktische Bedeutung
des Rotling ist in Rheinhessen sehr gering, nur einige wenige
Betriebe haben ihn im Angebot.
ROTWEIN - Rotwein wird aus roten oder hellen Trauben bereitet. Er erhält
seine Farbe und seinen kräftigen Geschmack durch die Maische-Gärung.
Die Maische wird vor dem Keltern in Bottichen gelagert, wo sie
von selbst zu gären beginnt. Da Farb-, Aromastoffe und die
Gerbsäure Tannin in den Schalen (das Fruchtfleisch der roten
Beeren ist meist hell) enthalten sind, werden diese mitvergoren.
Erst nach diesem Vorgang wird der rote Saft mehrfach gekeltert.
ROUGE - franz.: Rot
ROUSSILLION - Gegend in Südwestfrankreich, hat meißt einfache Tafelweine,
aber auch aufstrebende Appellationen mit schönen Weißweinen
(Picpoul de Pinet)
RÜCKENETIKETT - Zweites Etikett auf der Rückseite der Flasche, das Angaben
über Geschmack, Serviertemperatur und historisch Interessantes
über den betreffenden Wein enthalten kann.
RUMEUR (frz.) - Flaschenrüttler. Menschen, die die Hefe bei der
traditionellen Flaschengärung
nach unten rütteln. Die besten Rüttler schaffen 40.000
bis 50.000 Flaschen pro Tag.
RUTE - Trieb des Rebstockes, der im Lauf eines Sommers gewachsen und
im folgenden Herbst verholzt ist. 90 % dieser Ruten werden im
Winter beim Rebschnitt entfernt, die verbleibenden tragen im folgenden
Jahr die Sommertriebe und Trauben.
RÜTTELN - egelmäßiges Drehen der Flasche nach der zweiten Gärung
per Hand oder maschinell in der Gyropalette, bis die tote Hefe
in den Flaschenhals gerutscht ist und anschließend durch
Degorgieren vom Schaumwein abgetrennt werden kann.
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