XYZ
- Xampan bis Zymase
XAMPÁN -
Spanisierte Form von Champagne, mit der früher spanische
Schaumweine nach dem Champagnerverfahren bezeichnet wurden.
Sie
werden heute als Cava etikettiert.
XEROS - Griechisch für trocken. Bezogen auf Wein heißt also
Oinos xeros trockener Wein. Die Bezeichnung entspricht den Ausdrücken
asciutto, dry, sec, secco, seco.
XÉRÈS -
Spanische und französische Bezeichnung
für Sherry.
XYLOSE - Eine neben Glucose und Fructose im Traubenmost vorkommende
Zuckerart, welche zu den Pentosen zählt
YECLA - Spanisches DO-Gebiet, 26.000 ha
Rebfläche, südwestlich von Valencia
YQUEM -
Château
d'Yquem in Bordeaux; eines der höchst
klassifizierten Weingüter der Welt. Berühmt für
seine Sauternes und seine natursüßen Weißweine.
Das Château liegt zwischen Barsac und Sauternes, ca 100
ha Anbaufläche, hauptsächliche Rebsorten sind Sémillon
und Sauvignon Blanc.
ZÄHRINGER - Deutsche
Rebenneuzüchtung für Weißwein aus Gewürztraminer
und Riesling.
ZAPFEN - Schweizer Bezeichnung
für Korken.
ZART - Bezeichnung für
junge, frische, leichte Weine.
ZEDERNHOLZ - Zedernholzgeruch
eine Nase klassischen Bordeauxweine.
ZEILE -
auch Rebzeile: Bezeichnung für die in Reihe gepflanzten Rebstöcke.
Zeilenanbau ermöglicht die maschinelle Bearbeitung eines
Weinbergs.
ZENTRIFUGIEREN - Die
Zenrifugation ist eine harte Reinigungsmethode, die bei Qualitätsweinen
nicht angewandt wird. Die häufig - und auch auf den Qualitätsweinen
- angewandte Filtration ist weniger hart für den Wein, aber
ihre Gegner werfen ihr vor, ohne Unterschied unerwünschte
Stoffe (wie die Hefepilze) und auch andere Stoffe zu beseitigen,
von denen es wünschenswert wäre, sie zu behalten.
ZIBEBEN - am Stock getrocknete Rosinen
ZIBIBO - siehe Rebsorten
ZINFANDEL - Kalifornische Rotweinrebe, die mit der
italienischen Primitivo-Rebe identisch sein soll (abgerundet,
würzig dem Beaujolais ahnlicher Wein, Himbeeraroma)
ZINFANDLER - Österreichische Weißweinrebe,
wahrscheinlich aus der Gegend um den Comer See stammend, auch
Spätrot oder Roter Zinfandler, weil sich die Beeren beim
Erreichen der Hochreife auf der Sonnenseite rötlich färben
ZUCKER -
Der Saft reifer Trauben enthält etwa zu gleichen Teilen Traubenzucker
(Glucose) und Fruchtzucker (Fructose) (in Deutschland zusammen
je nach Reifegrad und Rebsorte zwischen 120 und 250 g/l). In überreifen
und edelfaulen Trauben ist mehr Fruchtzucker enthalten. Beide
Zuckerarten werden ebenso wie der Rohrzucker (Saccharose), der
Tafel- und Qualitätsweinen zur Erhöhung des Alkoholgehalts
vor der Gärung zugesetzt bzw. mit dem die nach der Gärung
zugesetzte Süßreserve "verbessert" werden
darf, durch Gärung in Alkohol verwandelt. Der im Wein verbleibende
mehr oder minder große Restzucker, ein Gemisch aus Trauben-
und Fruchtzucker, wird als Invertzucker bezeichnet.
ZUCKERUNG - Andere Bezeichnung für Verbessern
des Weines durch Zugabe von Rohrzucker (Saccharose) zum Most mit
dem Ziel die Alkoholausbeute bei der Gärung zu erhöhen.
Ein anderer Ausdruck dafür ist "Chaptalisieren",
nach ihrem Erfinder Chaptal (1756 - 1837) genannt.
ZWEITE
GÄRUNG - Für Champagner und einige französische
Schaumweine sowie für Qualitätsschaumweine in Deutschland
vorgeschriebenes Gärverfahren. Ausdruck für malolaktische
Gärung.
ZWIWWELKUUCHE - Hochdeutsch: Zwiebelkuchen. Rheinhessische
Spezialität, wenn auch ursprünglich Import aus dem alemannischen
Raum. Viele Varianten (kaum ein Zwiebelkuchen gleicht dem anderen,
jeder Bäcker hat sein spezielles Rezept). Die Grundregel
lautet: Boden aus salzigem Hefeteig, darauf kleine Speckwürfel,
gedünstete Zwiebelringe und saure Sahne. Er wird ofenwarm
zum Bremser gegessen und schmeckt dann köstlich
ZYMASE - Enzyme (Fermente) der lebenden Hefezellen,
mit deren Hilfe die alkoholische Gärung möglich ist.
Es handelt sich um ein ganzes Enzymsystem aus aufeinander abgestimmten
Einzelenzymen.
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