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Perlhuhnterrine
von Hans-Werner Veek, Restaurant Kirschweilerbrücke, Kirschweiler
Für 4 Personen:
Das Fleisch von 1-2 Perlhühnern sorgfältig auslösen; dabei
100 gr. Perlhuhnbrustfilet
zur Seite legen.Das restliche Fleisch ganz sorgfältig von Haut und Sehnen
sowie kleinen Häutchen, Adern und Fett befreien.
30 gr. getrocknete Morcheln einweichen und in kleinere Stücke schneiden.
400gr. des Perlhuhnfleisches in kleine Würfel schneiden und mit einem
Mixer pürieren.
200 gr. Sahne dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und noch mal mit dem
Mixer
zu einer homogenen Masse mixen.
20 gr. Pistazienkerne (unzerkleinert) und die Morcheln unter die Masse
heben.
Eine halbrunde Kastenform (ca. 30cm lang, 5cm breit und 6 cm tief)
ausbuttern. Bis zur Hälfte mit der Masse füllen. Das Perlhuhnbrustfilet
als Kern
in die Mitte legen, danach mit der restlichen Masse abdecken. An der Form klopfen,
s.d.
sich Luftblasen lösen können.
Die gesamte Form mit Klarsichtfolie einwickeln und im Wasserbad bei 90 – 95° im
Backofen ca. 65 min. garen. Im Kühlschrank erkalten lassen.
Dazu passt ein Salat von grünem Spargel in Trüffelvinaigrette und
Cumberlandsauce
Profitipps zu diesem Rezept:
Die richtige Backofentemperatur ist für das Gelingen einer Terrine
sehr
wichtig. Dabei kann man sich bei fast allen Öfen nicht auf eine
bestimmte
Garstufe verlassen – einige Öfen takten in Abhängigkeit
von den benutzten
Gargefäßen sogar mit hohen Schwankungen. Überprüfen
lässt sich das nur mit einem gut ablesbaren Bratenthermometer neben
dem Gargefäß – und
wenn man das bei unterschiedlichen Garmethoden immer mal wieder verwendet,
lernt man schließlich seinen Ofen auch besser kennen.
Der richtige Salzgehalt einer Terrine lässt sich an der kalten Masse
nicht
ü
berprüfen – nach Garen und Abkühlen ändert sich
die Empfindung
entscheidend. Daher einfach vor Fertigstellen der Terrine eine Garprobe
machen: man gibt einen Löffel der Masse kurz in kochendes Wasser,
lässt es schnell abkühlen und probiert.
In diesem Rezept kann man sich genau an Garzeit und Temperatur halten.
Bei größeren Terrinen und anderen Fleischsorten kann die nötige
Garzeit sich deutlich von der in diesem Rezept unterscheiden. Bei einer
Temperatur von ca. 95° im Wasserbad gegart ist eine Terrine dann
gar, wenn die daraus aufsteigende Flüssigkeit klar ist.
Die Perlhuhnterrine ist die Ouvertüre zu einem reinen Geflügelmenü,
das
Hans-Werner Veek zusammen mit seinem Küchenchef Sascha Herbold
und
Weinstein am 25.März im Restaurant Kirschweilerbrücke präsentiert.
Hans-Werner Veek, Inhaber des Restaurants, ist zwar ein Spross unserer
Region, hat aber die gehobene Küche in hervorragenden Restaurants
in Baden erlernt. Seine besondere Liebe gilt Geflügel – wie
auch seine Wachtelzucht und die Fasanenhaltung am Restaurant belegen.
Und die Wachteleier finden sich bei ihm auf vielen Vorspeisentellern
wieder.
Dazu der
Weintipp von [W]einsteins:
Ein kräftiger Wein, aber
nicht rot ; mit
einem festen Gerüst, viel Körper, zurückhaltendem Bukett
und nicht zu
flacher Säure. Weinstein empfiehlt hier einen der (seltenen) blancs
de noirs
vom Spätburgunder – also einen weißgekelterten Spätburgunder,
wie z.B. den vom Weingut Sonnenhof, Familie Görres-Linden
in Bad Neuenahr an der Ahr.
Görres-Linden gehört zu den besten Weingütern der Ahr
- und dies nicht nur mit seinen berühmten Barrique-Weinen vom Spätburgunder.
[W]einstein ist
ein Weinfachhandel in Idar-Oberstein, der vorrangig mit der
heimischen Gastronomie und überregionalen Feinkosthändlern
zusammenarbeitet.
Wichtig sind für ihn die optimale Kombination von Wein und Essen,
falsche
Partner können hier den Genuß bei beidem verleiden.
[W]einstein lehnt semiindustriell produzierte Weine von Großabfüllern
ab –
allerdings auch überteuerte „Namen“ – seine Leidenschaft
gehört der
ständigen Suche nach „Schnäppchen“, nach individuellen,
sich von der Masse abhebenden Weinen kleiner Produzenten in hervorragendem
Preis-Leistungs-Verhältnis.
DS
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