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Mallorcinisches Tomatenbrot
von Norbert Matthes, Hotel Götz, Niederwörresbach

Aus 20 gr. Hefe, 20 gr. Zucker, 250 ml Milch und 125 gr. Mehl ein Hefestück kneten und ca. _ Stunde an einem warmen Ort ziehen lassen.
300 gr. Kartoffeln kochen und passieren. Mit dem Teigansatz, ferner mit weiteren 450 gr. Mehl, 20 ml. Olivenöl, 20 ml Wasser, 3 gr. Salz, 1 Essl. Tomatenmark und 125 gr. getrockneten Tomaten mischen und ordentlich kneten. In eine Kastenform geben, bei 50°C ca. 25 min. gehen lassen, danach bei 160°C 35 min backen. Aus der Form nehmen und weitere 10 min. bei gleicher Hitze fertigbacken.

Profi-Tipps zu diesem Rezept:
Statt der Tomaten lassen sich auch gehackte Oliven verwenden.
Das Tomatenbrot schmeckt äußerst lecker auch einfach so mit einem Brotaufstrich aus Kräuterbutter, die mit etwas Olivenöl angereichert wurde oder mit der spanischen Olivenpaste Tapenade.
Getrocknete Tomaten lassen sich hervorragend selbst herstellen: Tomaten enthäuten (muß nicht unbedingt sein, schmeckt aber besser), aus dem festen Fleisch möglichst große Stücke schneiden, Kerne und Saft jedoch entfernen. Das Trocknen gelingt am besten mit einem Dörrapparat (für den Hobbykoch eine lohnende Investition, denn damit lassen sich auch Obst, Kräuter oder Steinplize trocknen, also alles ungeheuer leckere Dinge, die sehr teuer sind), aber auch im Backofen, dann am besten mit Heißluft, ist das Trocknen möglich. Getrocknete Tomaten halten sich relativ lange, damit sie aber sehr lange haltbar bleiben und nicht immer weiter eintrocknen ist ein Einlegen in Olivenöl (Achtung: dann aber kühl und dunkel lagern) eine hervorragende Lösung.


[W]einsteins Weintipp:

Das Tomatenbrot ist eine leckere Beilage und eine tolle Alternative zu Kartoffeln oder Nudeln. Die Weinempfehlung muß sich also vornehmlich nach dem Hauptgericht richten. Sofern man es allerdings alleine mit Kräuter-/Olivenbutter bestrichen genießen will passt ein trockener, neutraler Weint aus Südfrankreich sehr gut, z.B. der Cotes de Thongue von der Domaine Millet, eine herbe Cuvée aus Merlot und Cabernet Sauvignon.

Guten Appetit!

Ihr Dietmar Schuch


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